Jailbait – 2013

20. September 2014

Es gibt da so eine Film-Art, die man Exploitation nennt und die vor allem in den 70iger Jahren sehr weit verbreitet war. Doch auch heute werden scheinbar noch Exploitation Movies gemacht, wie man an diesem Beispiel sieht. Der Sinn eines Exploitation Films ist es, eine Idee herzunehmen und mit dieser möglichst ausgiebig und schamlos zu spielen. In diesem Fall ist es die alte Idee eines Frauengefängnisses und was man vor allem aus diesem Film mitnehmen wird, sind die wohlgeformten Brüste der Hauptdarstellerin – nicht mehr!

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X-Men: Erste Entscheidung – 2011

7. September 2014

Die X-Men Filme werden besser. Sie sind noch nicht ganz, was sie sein könnten, aber die Tendenz geht in die richtige Richtung. Sie werden epischer, charakterfokussierter und bringen immer mehr das Comicgefühl rüber, das mir bei der ersten Trilogie so gefehlt hat. Ich weiß, ich vergleiche immer zu viel mit der Nolan Dark Knight Trilogie, aber der Neustart der Filmreihe fühlt sich hier wieder so für mich an. Obwohl mit dem zweiten Teil des Neustarts vermischen sich die zwei Filmreihen wieder ziemlich und mit den parallelen Wolverine Filmen wird es noch verwirrender, aber das ist für sich genommen ebenfalls X-Men-typisch.

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Tracks – 2013

22. August 2014

Gestern hab ich sehr kulturell angehaucht das Freiluft-Kino im Zeughaus genoßen. Die Kulisse war genial und es ist lange her, dass ich in einem Kino rauchen durfte. Der Film war leider einem Venedig-Film-Preis entsprechend. Es war ein Dahingeplätscher eines aufwenig produzierten Video Tagebuches mit schönen Aufnahmen der australischen Natur und vielen geöffneten Kamel-Mündern. Ich weiß, dass viele sich mit der Hauptdarstellerin identifizieren können und von ihrer Reise beeindruckt sind, aber für mich war Robyn grenzwertig unsympathisch.

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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – 2013

16. August 2014

Ich glaube das ist der längste Filmtitel, den ich bisher im Blog hab. Aber der Film hat es verdient. Ursprünglich war es ein Filmtipp von meinem Dad und der schaut in erster Linie europäische Produktionen. Da es ja schon sehr viele europäische Produktionen hier im Blog nachzulesen gibt, dachte ich, ich schau mal rein und ich war positiv beeindruckt – weil überrascht darf ich jetzt bei einem Tipp meines Vaters nicht sagen. Da mein eigener Opa im nächsten Jahr auf gleich rüstige Art und Weise ebenfalls 100er Marke erreicht, hat der Film einen zusätzlichen Reiz.

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District 9 – 2009

5. Juli 2014

Jeder sagt immer dieser Film wäre von Peter Jackson, der auch die Herr der Ringe Trilogie oder Braindead gemacht hat. Dabei wurde der Film nur von Peter Jackson produziert und Regie hat jemand anders geführt. Der Film ist aber in jedem Fall sehenswert, denn er ist zum einen unterhaltsam und zum anderen filmtechnisch sehr interessant, da viele verschiedene Stilelemente sich abwechseln. Die Gesellschaftskritik ist hingegen ein doch eher älterer Hut.

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Jim Carroll – 1995

15. Juni 2014

Leonardo diCaprio ist nicht nur „Eye Candy“ für weibliche Kinobesucher, der zufällig durch Titanic bekannt wurde. Er ist ein vielschichtiger und begnadeter Schauspieler wie er schon in seinem Film Gilbert Grape bewiesen hat. Ein weiterer sehr früher Film von ihm behandelt die quasi wahre Geschichte eines New Yorker Künstlers bzw. seiner Jugend, in der eben auch heroinsüchtig war. Der Film ist an das autobiographische Buch „Basketball Diaries“ angelehnt, von dem übrigens auch Trainspotting inspiriert wurde und viele andere Drogengeschichten.

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Thank you for Smoking – 2005

30. Mai 2014

Wenn sich in einem Film eine Gruppe von Lobbyisten das TAG-Team (tödlich aber gut) nennt, oder auf englisch „merchants of dead“, dann weiß man, dass einem eine Satire der Extraklasse vorliegt. Wer den Blog regelmäßig liest, der weiß, dass ich auf Filme mit guten Dialogen stehe und das ist ein weiteres Beispiel dafür. Die Haupt-Message des Films ist, dass man immer recht hat, wenn man nur richtig argumentiert und wow sind die Argumente gut, wenn auch nicht ganz ernst zu nehmen.

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Das Parfum – 2006

4. April 2014

Das ist die Verfilmung von dem wahrscheinlich besten Buch, dass ich bisher gelesen habe und obwohl schon viele bei Süßkind wegen der Rechte angefragt hatten, hat es wiedermal Bernd Eichinger geschafft (wie auch bei Elementarteilchen und vielen anderen), den Autor von einer Verfilmung zu überzeugen. Ich bin darüber auch sehr froh, denn meiner Meinung nach entstand damit einer der besten deutsche Filme überhaupt. Sowohl das Buch als auch der Film haben ihre eigenen Reize.

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Oldboy – 2003

2. März 2014

Da ich mir gestern das kürzlich erschienene Remake zu Old Boy mit Josh Brolin angesehen habe, muss ich wohl endlich einmal das koreanische Original hier in den Blog geben. Also ich kann gleich vorweg stellen, dass der 2013 Film in keiner Hinsicht eine Verbesserung darstellt. Brolin kauft man besser den harter Typ- und Trainingspart ab, aber dafür viel weniger die latente Verrücktheit. In fast allem anderen ist das Original einfach besser!

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Sleepers – 1996

25. Februar 2014

Der Film hat ein sehr hartes Thema zugrundeliegen, aber ich muss ihn FAST als perfektes Drama bezeichnen. Das liegt wohl vor allem an dem unglaublichen Schauspieleraufgebot. Die Rollen sind zudem unglaublich passend besetzt und man merkt jedem der Mitwirkenden an, dass sie sehr großen Respekt vor dem Material hatten, das hier verfilmt wurde. Es ist aber laut verschiedenen Quellen absolut unklar, wie groß der Wahrheitsgehalt der ganzen Geschichte ist. Aber wie es meist ist, wird verschiedene Personen jeweils ein Teil dieser Dinge widerfahren sein.

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