Die Tribute von Panem – Hunger Games – 2012

29. November 2014

Als ich diesen Film das erste Mal sah, wusste ich nichts vom Buch und welch gefeierte Geschichte dahinter steckt. Da derzeit der 3. Teil im Kino läuft, ist auch mir klar geworden wie tiefgehenden und ausgeprägt die Erzählung ist. Damals fand ich den ersten Teil im besten Fall mittelmässig. Aber je mehr ich von dieser fiktiven Welt erfahre, desto besser erscheinen mir die frühen Filme, da ich mehr vom Gesamtbild erkenne und damit viele Details in den frühen Filmen auch mehr Sinn machen. Trotzdem finde ich auch noch die Parodie namens Pute von Panem witzig.

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Unterwegs mit Elsa – 2013

25. Oktober 2014

Die deutsche Interpretation eines Road-Movie, welcher ziemlich stark auf die ARD Zielgruppe zugeschniten wurde. Der Film ist zwar nicht ganz so tiefgründig und gleichzeitig leichtfüßig wie Wristcutters, aber die Drehbuchautorin hatte bestimmt gute Noten in der Filmschule, denn technisch betrachtet wurde alles richtig gemacht, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. So stimmt der Konflikt, es gibt Charakterbögen und die realen Kulissen sind wirklich atemberaubend.

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Tracks – 2013

22. August 2014

Gestern hab ich sehr kulturell angehaucht das Freiluft-Kino im Zeughaus genoßen. Die Kulisse war genial und es ist lange her, dass ich in einem Kino rauchen durfte. Der Film war leider einem Venedig-Film-Preis entsprechend. Es war ein Dahingeplätscher eines aufwenig produzierten Video Tagebuches mit schönen Aufnahmen der australischen Natur und vielen geöffneten Kamel-Mündern. Ich weiß, dass viele sich mit der Hauptdarstellerin identifizieren können und von ihrer Reise beeindruckt sind, aber für mich war Robyn grenzwertig unsympathisch.

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Spun – 2002

10. August 2014

Wer sich schonmal gefragt hat, wie sich ein Metamphetamin-Rausch anfühlt, aber dabei nicht zwangsläufig die nächste zwielichtige Gasse aufsuchen möchte, der kann sich einfach diesen Film ansehen. Der Film ist ein wahrer Trip vom Anfang bis zum Ende und gerade die Running Gags im Film machen ihn interessant. Trotzdem schafft es der Film für mich nicht auf den Kultstatus eines Trainspotting oder Requiem for a Dream.

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Violet und Daisy – 2011

23. Juli 2014

Das hab ich einfach nicht verdient, nein so einen absoluten Mindfuck hab ich einfach nicht verdient! Zwei quasi Schulmädchen im Look von Alexis Biedel wollen oder sollen Profikiller sein. Aber wenn sie jemanden mit einem Messer umbringen sollen sagen beide Mädchen “Igitt!” und dann fängt die eine von denen an mit dem Auftragsopfer “backe, backe Kuchen zu spielen”, während die andere von anderen Killern nur leicht schräg angemacht wird und daraufhin hinter eine Mülltonne weinen geht.

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Jim Carroll – 1995

15. Juni 2014

Leonardo diCaprio ist nicht nur “Eye Candy” für weibliche Kinobesucher, der zufällig durch Titanic bekannt wurde. Er ist ein vielschichtiger und begnadeter Schauspieler wie er schon in seinem Film Gilbert Grape bewiesen hat. Ein weiterer sehr früher Film von ihm behandelt die quasi wahre Geschichte eines New Yorker Künstlers bzw. seiner Jugend, in der eben auch heroinsüchtig war. Der Film ist an das autobiographische Buch “Basketball Diaries” angelehnt, von dem übrigens auch Trainspotting inspiriert wurde und viele andere Drogengeschichten.

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Eden Lake – 2008

25. Mai 2014

Ein wirklich schräges Drama/Horrorfilm, das für mich echt wenig Sinn ergibt und nachdem man nur Angst vor Teenagern haben kann. Schräg finde ich den Film einfach deshalb, weil er sich vermeiden hätte lassen, wenn die Hauptcharaktere ein wenig vernünftiger agiert hätten und nach der ersten Eskalation etwas mehr Abstand geschaffen hätten. Von dem abgesehen zeigt der Film sehr schön wie aus bad worse werden kann.

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Das Parfum – 2006

4. April 2014

Das ist die Verfilmung von dem wahrscheinlich besten Buch, dass ich bisher gelesen habe und obwohl schon viele bei Süßkind wegen der Rechte angefragt hatten, hat es wiedermal Bernd Eichinger geschafft (wie auch bei Elementarteilchen und vielen anderen), den Autor von einer Verfilmung zu überzeugen. Ich bin darüber auch sehr froh, denn meiner Meinung nach entstand damit einer der besten deutsche Filme überhaupt. Sowohl das Buch als auch der Film haben ihre eigenen Reize.

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Sleepers – 1996

25. Februar 2014

Der Film hat ein sehr hartes Thema zugrundeliegen, aber ich muss ihn FAST als perfektes Drama bezeichnen. Das liegt wohl vor allem an dem unglaublichen Schauspieleraufgebot. Die Rollen sind zudem unglaublich passend besetzt und man merkt jedem der Mitwirkenden an, dass sie sehr großen Respekt vor dem Material hatten, das hier verfilmt wurde. Es ist aber laut verschiedenen Quellen absolut unklar, wie groß der Wahrheitsgehalt der ganzen Geschichte ist. Aber wie es meist ist, wird verschiedene Personen jeweils ein Teil dieser Dinge widerfahren sein.

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Dallas Buyers Club – 2013

22. Februar 2014

Ein erstklassiger Film, den ich aufgrund des Titels fast übersehen hätte. Der Film spielt zu Beginn der HIV-Ära, in der manche Machos erst lernen müssen, dass auch sie von der Krankheit betroffen sein können und diese nicht nur Homosexuelle befällt. Mathew McConaughey und die Entwicklung seines Charakters machen den Film spannend bis Schluss. Allzu viel Action darf man nicht erwarten, aber dafür Oscar-nominierte schauspielerische Leistungen und das hat eigentlich noch mehr Appeal.

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