Layer Cake – 2004

Layer Cake

Price: EUR 10,99

Ich habe ja vor einiger Zeit ein paar britische Gangsterfilme versprochen und noch nichts wirklich geliefert außer vielleicht Snatch mal vor einiger Zeit oder 4.3.2.1 und vielleicht noch 51. State wenn man diesen zählen möchte. Aber es wird langsam Zeit mein Versprechen wahr zu machen und ein paar von den wirklich exzellenten Gangsterfilme von der Insel zu beschreiben um dann auch mal eine Best of Liste machen zu können. Ein sehr solider Film für den Kick-off ist dieser hier mit Daniel Craig in der Hauptrolle.

Der Regisseur des Films heißt Matthew Vaughn und wie der andere große Regisseur von britischen Gangsterfilmen, ist er mit einer sehr bekannten Dame verheiratet, nämlich Claudia Schiffer. In Sachen Regiearbeit war er noch nicht sehr aktiv, aber wenn er es war, dann meist doch sehr erfolgreich. Einige sollten Kick-ass kennen oder den letzten X-Men Film. Beides eigentlich innovative und gleichzeitig solide Filme. Diese Beschreibung trifft auch auf Layer Cake zu.

In Sachen Schauspieler kann man einige Stars in dem Film nennen. Beginnen wir mal mit Daniel Craig, der hier schon ziemlich in James Bond Manier rüberkommt und ich denke auch dieser Film hat ihm zur 007-Rolle verholfen. Für mich am herausstechendsten ist neben dieser Hauptrolle Sienna Miller, die so unglaublich scharf in dem Film ist, dass ich glaube jeder Mann auf der Welt muss sich eine frische Hose anziehen, nach ihrem kurzen Auftauchen im Hotelzimmer.

Andere größere Namen wären Tom Hardy, der erst jüngst Bane im neuesten Batman verkörpert hat, George Harris der gerade vor dem Film in Black Hawk Down zu sehen war oder Jason Flemyng, der in vielen britischen Gangsterfilmen und manchmal auch etwas darüber hinaus auftaucht.

Im Film geht es um den Drogendealer Daniel Craig (namenlos im Film), der sich mehr als Geschäftsmann sieht und gerade so in der Mitte der unterschiedlichen Schichten (Layers) der britischen Gangsterszene steht. Kurz bevor er aussteigen möchte, kommt er in mehrere Verwicklungen von kleineren Gangstern und von größeren Oberbossen, die keineswegs spurlos an ihm vorüber gehen.

So beauftragt sein Lieferant ein paar Möchtegern Gangster 1 Million XTC-Pillen von Serben zu stehlen, die einen Killer auf Craig ansetzen, da er diese verkaufen soll. Weiters soll er die Tochter eines Tycoon finden, der ihm aber offenbart, dass sein bisheriger Lieferant ein Informant für die Polizei ist und während Daniel Craig mit seinen Kollegen versucht den Duke zu finden, dem serbischen Killer zu entfliehen und die Pillen zu verkaufen, steigt er langsam ein paar Positionen auf bzw. sammelt einige Erfahrungen, um am Ende der Eifersucht zu erliegen.

Wie ich gesagt habe, hat der Film einen frischen Wind, denn man sieht relativ selten die Drogenszene aus solch einem Blickwinkel (im Prinzip gegenteilig zu Trainspotting) und gleichzeitig ist der Film technisch sehr gut gemacht, sodass er auch dem normalen Thriller-Fan durchaus gute Unterhaltung bieten kann.

 




2 Kommentare

  1. […] es eher überraschend, dass der Film so gut geworden ist, da durch den Autoren-Streik in Hollywood Craig und Regisseur Marc Forster (der ein Jahr zuvor auch Drachenläufer drehte) einige Passagen sel…. Während der Dreharbeiten arbeiteten sie mit „dem Skelett eines Drehbuchs“ sagte Craig […]

  2. […] Films heißt Matthew Vaughn und er ist keinesfalls ein Unbekannter im Filme-Blog, mit Filmen wie Layer Cake, Bube – Dame – König – Gras oder Snatch.  Also mit ein wenig Untertreibung […]


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Der Beitrag wurde am 27. Oktober 2012 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Gangsterfilm gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.