Eden Lake – 2008

Eden Lake

Price: EUR 12,99

Ein wirklich schräges Drama/Horrorfilm, das für mich echt wenig Sinn ergibt und nachdem man nur Angst vor Teenagern haben kann. Schräg finde ich den Film einfach deshalb, weil er sich vermeiden hätte lassen, wenn die Hauptcharaktere ein wenig vernünftiger agiert hätten und nach der ersten Eskalation etwas mehr Abstand geschaffen hätten. Von dem abgesehen zeigt der Film sehr schön wie aus bad worse werden kann.

Der Regisseur heißt James Watkins und kommt ebenfalls aus England. Ich selbst finde aber, dass der englische Horror nicht so gut etabliert ist, wie australischer oder französischer Horror, obwohl The Descent von der britischen Insel kommt.

In Sachen Schauspieler ist für mich Michael Fassbender, der im neuen X-Men Magneto spielt, besonders interessant und er macht einen guten Job mit dem “schrägen” Skript. Er und auch die Hauptdarstellerin sind als eher horror-fremd zu bezeichnen, was auch interessant ist. Gerade auch weil die weibliche Hauptdarstellerin doch sehr viel durchmachen muss – zwar nicht in Richtung Jemma Dallander aus I Spit on your grave 2, aber doch.

Im Film geht es um ein verlobtes Paar, welches einen gemütlichen Zelturlaub an einem See machen will. Doch dort leben auch ein paar Kids, die gelinde gesagt brutal drauf sind und als der Hund der Kids versehentlich getötet wird,  läuft alles ziemlich heftig aus dem Ruder.

Ich mein in gewisser Weise macht es der Film bzw. das Drehbuch gut, wie es die Situation langsam eskalieren lässt. Aber keiner von dem Ehepaar kann wirklich Autofahren und warum sie ausgerechnet an diesem Strand bleiben mussten und nicht auf die andere Seite des Sees gefahren sind, ist mehr als eigenartig. Der Film selbst hat ziemlich haarige Eier in  er Hose, mit diesem Ende abzuschließen und das muss man ihm schon zu Gute halten, aber letztlich finde ich ihn doch ziemlich durchschnittlich. Der Film ist mir nur gerade wieder pfeifend über den Weg gelaufen und wenn ich ihn hier im Blog beschrieben habe, dann hab ich ab jetzt wenigstens eine Ausrede ihn nie mehr anzusehen.





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Der Beitrag wurde am 25. Mai 2014 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Drama, Horror gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.