Mega Shark vs Giant Octopus – 2009

Wurde auch mal Zeit, dass ein Film von The Asylum im Blog landet und im Trash-Monat ist das gewiss keine schlechte Sache. Aber ich muss dazu sagen, dass dieser Film noch schaubar ist im Vergleich zu Transmorphers oder ein paar von den anderen Schrott-Sachen, die das Asylum fabriziert hat. Im Monster B-Movie Sektor hat das Asylum doch ein paar annehmbare Sachen produziert und wenn man nicht genau drauf schaut, scheint der Film sogar ein paar wenige Qualitäten zu haben – leider hab ich doch genauer geschaut!

Der Regisseur des Films tritt nur mit seinem Synoym Ace Hannah in Erscheinung und das sollte schon jedem sagen, auf welchem Niveau wir hier angekommen sind. Sein eigentlicher Name ist Jack Perez übgrigens.

Als Schauspieler haben wir natürlich auch ganz übliche C-Promis wie Deborah Gibson oder Lorenzo Lamas, den man vielleicht noch aus der Serie Renegade kennen könnte.

Die Handlung steht eigentlich eh schon im Titel. Irgendwann im Film kämpfen ein großer Hai und ein großer Oktopus gegeneinander. Nur bis dazu kommt haben wir lächerliche schauspielerische Leistungen, sinnlose Kamera-Kunst-Shots die null zur Handlung beitragen und vor allem sehr viel Stock-Photage(Archivmaterial) und weniger als mittelmässiges CGI. Ich bekomme während dem ganzen Film das Gefühl nicht los, dass jeder Schauspieler am liebsten in jeder Szene einfach nur vor Lachen am Boden zusammenbrechen würde. Die Szene am Strand mit den Alkoholflaschen ist dafür auch beschreibend, denn unsere Hauptdarstellerin verdient sich dort eine Medaillie als Schluckspecht.

Aber schon früher fällt der Film absolut auseinander, als unsere Hauptdarstellerin in einem Forschungs-U-Boot sitzt und irgendwie nur erzählt was sie sieht, mit ein paar Archivbildern von Walen und Robben dazwischen. Das ist irgendwie allgemein das Problem des Films – für die meiste Zeit zumindest – dass er nur alles erzählt was man eigentlich sehen sollte. Selbst die Sets sind so billig, dass ich sie bei mir Zuhause nachbauen könnte.

Aber Schluß mit ernst, denn der Film hat aus gutem Grund einen Kult-Status: Er ist in manchen Szenen eeinfach nur  extrem übertrieben und selbst wenn alle Effekte schlecht gemacht sind, kann man nicht anders als zu lachen. Ich mein man muss absolut riesengroße, haarige Eier haben um in einem Film zu zeigen, wie ein Hai 10.000 Meter aus dem Meer springt um sich ein Flugzeug zu schnappen (woher wusste er überhaupt, dass es da ist?) oder wenn ein Oktopus Kampfjets vom Himmel holt oder ein Hai ein Kampfschiff vernichtet. Irgendwie alles lächerlich aber fast schon lustig anzusehen.

Übrigens freut euch nicht auf den Endkampf zwischen den zwei Monstern, denn der besteht aus 5 Kamaraeinstellungen die nur wiederholt werden. The Asylum verwendet sogar das eigene Archivmaterial öfter. Irgendwie ist es sehr passend den Trash Month mit diesem Film abzuschließen, denn der erste Film war ja Plan 9 from Outerspace und The Asylum hat es sich wohl zur Aufgabe gemacht das Vermächtnis von Ed Wood fortzuführen und die erste Hälfte des Films mit Archivmaterial zu drehen und die zweite Hälfte mit schlechten Schauspielern auf 2 Sets. Nur ob ich den Film nun empfehlen soll oder nur sagen soll lauft, so schnell und weit es geht vom Wasser weg – das müsst ihr selbst wissen.

 




Ein Kommentar

  1. […] euch in Acht! The Asylum hat einen weiteren Gastauftritt im Blog. Mega Shark vs. Giant Octopus ist der erste Film von Asylum, der es in den Blog geschafft hat. Und wiedermal zeigen die Jungs aus […]


Kommentar schreiben

Der Beitrag wurde am 27. August 2012 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Horror gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.