Kick Ass – 2010

Kick-Ass

Price: EUR 4,99

In den letzten Jahren haben die Superhelden Filme extrem zugenommen. Daraufhin war es wohl nur eine Frage der Zeit bis Anti-Superheldenfilme bzw. Superhelden-Satiren ins Kino kamen. Obwohl es sich bei Kick-Ass keinesfalls um die erste dieser Satiren gehandelt hat, ist es bis heute doch die bekannteste, denn alle Filme von Super über Defendor bis hin zu Green Hornet werden eigentlich mit diesem Film verglichen. Ich halte Super zwar für besser, aber Kick Ass hat auch seinen Unterhaltungswert – mit ein paar Macken.

Der Regisseur des Films heißt Matthew Vaughn und er ist keinesfalls ein Unbekannter im Filme-Blog, mit Filmen wie Layer Cake, Bube – Dame – König – Gras oder Snatch.  Also mit ein wenig Untertreibung könnte ich sagen, dass er ein Spitzen-Regisseur ist, der gerne Grenzen überschreitet.
In Sachen Schauspieler sind hier ebenso einige große Namen zu nennen, wie Nicholas Cage, Mark Strong oder Jason Flemyng. Für mich stechen aber besonders Aaron Taylor Johnson und Chloe Moretz hervor, denn beide haben eine wirklich gute Leistung im Sinne ihrer Verwandlung vorgenommen. Aaron Tylor wird vom Frauenschwarm zum Nerd, der sich in Kick Ass verwandelt und Chloe Moretz finde ich eigentlich in jeder Rolle gut, egal ob verletzlich oder wie hier als eiskalte Killerin.

Die Handlung folgt dem durchschnittlichen High-School Schüler Dave, der sich entschließt ein Superheld zu werden. Durch ein YouTube Video wird er etwas bekannt, aber letztlich stimme ich da Nicholas Cage zu und zwar sollte er sich eher Ass Kick, für in den Arsch getreten, nennen. Und als der Film sich wirklich zu ziehen beginnt und Kick Ass kurz vor seinem Tod oder einem zweiten Krankenhausaufenthalt steht, treten plötzlich Hit Girl und Big Daddy auf den Plan.

Der gesamte Film hat durchaus seine Fehler und man muss an vielen Stellen des Drehbuchs einfach sein Gehirn ein wenig ausschalten und die Liebesgeschichte von Kick Ass dient zwar zur Fortführung der Handlung aber kommt teilweise auch etwas fehl am Platz rüber. Man hat den Eindruck, dass zu viel Handlung in einen Filme gepackt werden wollte und das obwohl jetzt Kick Ass 2 bald in den Kinos anläuft.

Dafür hat der Film auch geniale Momente, die fast alle mit Chloe Moretz zu tun haben. Ihr erster Kampf ist einfach nur genial und ändert den Rhytmus des Films absolut und der Endkampf ist nochmal eine Stufe drüber. Ich glaube ohne sie würde der Film ziemlich bei mir durchfallen, denn viele Sachen erschienen wirklich zu künstlich, anders als bei Super. Die Anspielungen auf Filme wie American Beauty in der Mitte des Films sind auch etwas schräg. Ich bin mir auch gerade nicht ganz sicher ob ich den Film empfehlen soll oder nicht. Kommt wohl auf den Humor des Zusehers und dessen Gefallen an einem kleinen Mädchen in heftigen Actionszenen an.




Ein Kommentar

  1. [...] Film gehört zu den Superhelden-Satiren wie Super oder Kick-Ass. Wenn man sich die Entstehungsgeschichte etwas genauer ansieht, dann muss man ihn fast als den [...]


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Der Beitrag wurde am 14. August 2013 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Comicverfilmung, Komödie gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.