Toy Story Saga – 1995 bis 2010

Der erste Toy Story war 1995 der erste vollständig animierte Spielfilm und er wurde in die Liste der 100 besten Filme aller Zeiten aufgenommen. Der zweite Teil ist nicht weniger unterhaltsam und zusammen mit dem dritten Teil kann ich eindeutig sagen, dass die Toy Story Trilogie auf vielen Ebenen besser ist, als die Star Wars Prequel Trilogie. Das kann ich in Sachen Story, Emotionen und vor allem auch CGI sagen und George Lucas sollte sich was schämen.

Bei allen drei Filmen hat John Lasseter Regie geführt, der auch von vielen anderen animierten Pixar Filmen bekannt ist, wie zum Beispiel Findet Nemo. In der englischen Original-Version steckt auch ein riesengroßes Staraufgebot hinter den Charakteren. Da hätten wir zum Beispiel Tom Hanks, Tim Allen (Hör mal wer da hämmert), Don Rickles (Casino), Annie Potts (Ghostbusters) und noch viele mehr.

Im ersten Teil geht es darum, dass Woody in Konkurrenzkampf mit dem neuen Spielzeug Buzz Lightyear steht. Dabei ist der coolste Part, als Buzz im Zimmer des Nachbarn landet, wo alle Spielzeuge schlimm verstümmelt sind und Monstern gleichen. Am Ende wird Buzz aber von Woody gerettet und eine tiefe Freundschaft entwickelt sich.

Im zweiten Teil wird Woody während eines Rettungsversuchs von einem Spielzeug-Sammler getoy-napt und hier muss dann Buzz zur Rettung aufbrechen. Der coolste Teil ist hier wohl eindeutig in Al’s Toy Barn. Es ist übrigens korrekt, dass 1995 das Buzz Lightyear Spielzeug kaum zu bekommen war, da die Händler viel zu wenige Vorbestellungen getätigt haben. Im zweiten Teil werden vor allem sehr viele neue, weibliche Charaktere eingefügt, die wirklich genial sind. Da haben wir zum einen natürlich Barbie und zum zweiten natürlich das Cow-Girl Jessie.

Die neuen und die alten Figuren drehen dann im dritten Teil zu absoluter Glanzform auf, als Andy (der Besitzer der Spielzeuge) aufs College geht. Seine Mutter spendet aus diesem Grund ohne Andys Wissen die Spielzeuge einer Kindertagesstätte. Diese wird aber vom bösen Lotso regiert, der mich an einen unerbittlichen Paten erinnert. Buzz wird dabei wieder umgepolt und ist kurz auf Lotsos Seite, aber Woody heckt den geilsten Ausbruchs-Plan aller Zeiten aus. Die Szene in der Müllverbrennungsanlage ist auch absolut unschlagbar.

Das geniale an all den Filmen sind zum einen die einzigartigen Charaktere. Da haben wir den heldenhaften und rechtschaffenen Woody, den etwas naiven Buzz, den dreimalklugen Potato-Head, den tolpatschigen Rex, den treuen Slinky Dog, die großherzige Jessie, den eingebildeteten Ken und das brutale Baby Doll (und noch viele mehr). Als Junge mochte ich übrigens die Soldaten am liebsten. Jeder dieser animierten Charaktere zeigt mehr Tiefe als fast jeder Star Wars Prequel Charakter.

Ein weiterer genialer Aspekt der Filme, sind die vielen Popkultur Anspielungen, wie auf Star Wars, auf Star Trek, auf Shining und einer der besten ist die T-Rex Szene aus Jurassic Park, die in Part 2 entliehen wird.

Auch wie die Spielzeuge mit ihren individuellen Fähigkeiten immer wieder zusammenarbeiten um das Unmögliche möglich zu machen, finde ich bis zum heutigen Tag sehr unterhaltsam. Die Toy Story Trilogie sollte also nicht nur in jedem Familien-Haushalt anzutreffen sein. Zumindest bevor man sich die Star Wars Prequel DVDs holt, sollte man an diese Trilogie denken.




Ähnliche Beiträge

  1. The People vs. George Lucas – 2010 .product_info { float: left; margin: 0px 15px 0px 0px; text-align: center; width: 180px; } .product_info .price { color: #666666; font-size: small; } The People vs. George Lucas [Blu-ray] Price: EUR...

Kommentar schreiben

Der Beitrag wurde am 30. Dezember 2011 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Cartoon, Komödie gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.