Real Steel – 2011

Real Steel

Price: EUR 10,58

Ich mein bei dem Film ist alles so klar. Man weiß genau was und wie passieren wird und es werden alle Tricks eingesetzt die man kennt um auf die Tränendrüse zu drücken. Das absolut Eigenartige ist, dass dies bei mir jedes Mal funktioniert. Ich kenne wenige Filme die auch bei wiederholtem Ansehen mich fast zu Tränen rühren. Ich mein ein Teil von mir weiß, dass es lächerlich ist, wenn sogar dem Kind eine Träne über die Wange rollt, aber da gibt es noch eine andere Hälfte in mir, die mich auch eine solche Träne fast rollen lässt.

Der Regisseur des Films heißt Shawn Levy und hat sonst eher minderwertigere Filme produziert wie Nacht im Museum 2. Einige Kritiker geben dem Film auch eher schlechte Kritiken, aber ich denke das ist ein typischer Fall von auch ein blindes Huhn findet manchmal einen Diamanten.

In den Hauptrollen haben wir Hugh Jackman, den ich zwar als Wolverine nicht mehr sehen kann, aber der eine gute Leistung erbringt. Die zweite Hauptrolle hat ein eher typischer Jungdarsteller, der aber auch einen durchschnittlichen Job macht und Dakota Goyo heißt.

Die Handlung beschreibt einen Versager-Vater, der früher Boxer war und es nicht mehr schafft mit Roboterboxkämpfen über die Runden zu kommen. Da stirbt plötzlich seine Ex und er soll sich einen Sommer lang um seinen Sohn kümmern. Auf einem Schrottplatz finden sie einen alten Roboter und zusammen mit seinem Sohn beginnen die Sachen in Charlies Leben endlich etwas besser zu laufen.

Ich mein Charlies Sohn hat sowas von die Hosen an, dass es nervt und unnatürlich erscheint außer er ist verdammt frühreif. In keinem Kampf steckt wirkliche Spannung, da man jeden Ausgang schon beim Antritt weiß. Trotzdem ist die Story und alle Charaktere so aufgebaut, dass man ständig kompromisslos mitfühlt. Als Atom den Auftritt bei seinem ersten Ligakampf hat und tanzenden einmarschiert ist das ein Stich ins Herz mit einer Zuckerlanze. Auch am Ende des letzten Fights weiß ich nicht mehr was mit mir los ist. Der Film war zudem das erfolgreichste Sportlerdrama aller Zeiten (bisher) und ich denke er ist genial für einen Familienabend.




2 Kommentare

  1. Viel Neues bietet „Real Steel“ nicht. Die „Vom-Underdog-zum-Weltmeister“-Prämisse ist nicht wirklich neu und kennt spätestens seit Sylvester Stallones „Rocky“ (1976) jedes Kind. Wirklich rührend kommt dieser Handlungsstrang in „Real Steel“ nicht daher, handelt es sich in diesem Fall bei dem „Underdog“, dem Außenseiter, doch um einen blechernen, kalten Roboter anstelle eines Menschen aus Fleisch und Blut. Auch das leidlich herzerwärmende Vater-Sohn-Beziehungsgeflecht ist nicht wirklich neu und letztlich daher nur Mittel zum Zweck. Was „Real Steel“ dennoch sehenswert macht, ist die gelungene Mischung aus eben diesen „emotionalen“ Momenten und Handlungssträngen die – richtig garniert und nicht zu dick aufgetragen – besser als erwartet mit den (zugegebenermaßen) atemberaubenden Action- und Kampfszenen harmonieren. Levy verzichtet auf einen überzogenen Einsatz der stillen und leisen Momente, setzt sie aber stets zum rechten Zeitpunkt ein verschafft seiner Story auf diese Weise zumindest bis zu einem gewissen Grad Tragik und Tiefgang. In Sachen Computeranimation und Visualität braucht sich „Real Steel“ zudem nicht hinter Effekte-Orgien wie „Transformers“ zu verstecken. Und zuletzt sorgt ein vor Spiellaune nur so strotzender Hugh Jackman dafür, dass „Real Steel“ auch in schauspielerischer Hinsicht überzeugt.

    „Real Steel“ eine unterhaltsame Version der altbekannten „Vom-Underdog-zum-Weltmeister“-Story in technischer Perfektion und mit einem großartig aufgelegten Hugh Jackma

  2. […] Hugh Jackman (Wolverine) -> Real Steal […]


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Der Beitrag wurde am 16. August 2012 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Drama, Sci-Fi gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.